Dr. D.-A. Jontschew & Dr. I. Vassilev
Südwestdeutsches Zentrum für Sporttraumatologie
Die Knochendichtemessung ist ein Bestandteil zur Diagnoseerfassung einer Osteopenie, aus der eine Osteoporose entstehen kann. Doch müssen hierbei auch die Patientenvorgeschichte, die klinische Patientenuntersuchung sowie eine Laboruntersuchung (Blut) berücksichtigt werden.
![]() |
| Abb. Dexamessplatz/ Knochendichtemessplatz (rechts) |
Die Grundlage jeder Osteoporosediagnostik ist die Quantifizierung des Knochenmineralsalzgehalts (Knochendichtemessung). Dieser kann mittels unterschiedlicher Untersuchungstechniken ermittelt werden.
Bei folgenden Personengruppen sollte eine Knochendichtemessung durchgeführt werden:
| Nicht beeinflussbare Faktoren | Potenziell beeinflussbare Risikofaktoren |
| Knochenbruch nach dem 40. Lebensjahr in der familiären Vorgeschichte | geringes Körpergewicht |
| Osteoporose eines Elternteils | Rauchen, hoher Kaffeegenuss |
| Alter über 80 Jahre | übermäßiger Alkoholkonsum |
| Frühe Menophase |
geringe Kalziumaufnahme mit der Nahrung mangelhafte körperliche Arbeit Behandlung mit cortisonhaltigen Medikamenten |
Kontrollmessungen zur Erfassung eines Therapieansprechens bei einer Osteoporosebehandlung sollten frühestens nach zwei Jahren erfolgen (Ausnahme: hochdosierte Cortisontherapie und Zustand nach Organtransplantationen, bei denen kürzere Verlaufskontrollen notwendig sind). Kontrollmessungen sollten nur am gleichen Gerät, am gleichen Körperteil und beim gleichen Arzt erfolgen, damit ein Vergleich der Messergebnisse gewährleistet ist.
Kontrollmessungen - um Irrtümer - vorzubeugen zeigen nur die Minderung der Konchenmineraldichte und haben keinerlei Korelation direkter Osteoporsebehandlung.
Oteopenie = Minderung des Kalksalzgehaltes
Osteoporose = Minderung des Kalksalzgehaltes + Knochenfraktur
Südwestdeutsches Zentrum für Sporttraumatologie
Dr. D.A. Jontschew / Dr. I. Vassilev
Bahnhofstraße 10
73066 Uhingen
Germany
Telefon: 07161 / 93337 - 0
Telefax: 07161 / 93337 - 10